Prof. Till Krabbe

Frankfurt

Vita

Till Krabbe, in Münster/Westfalen geboren, erhielt nach dem Abitur seine Schauspielausbildung in München. Seit 1977 führten ihn Engagements an verschiedene deutsche Theater. Von 1986-97 war der Schauspieler Ensemblemitglied des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden. Er entwickelte musik-literarische Programme im Rahmen von Konzerten und Aufnahmen bei den Berliner Bach-Tagen, den Weilburger Schlosskonzerten, den Internationalen Maifestspielen Wiesbaden und beim Mozartfest Würzburg, wo er viele Jahre die konzeptionelle Gestaltung der „Mozartnächte“ übernahm.

Dort inszenierte er u.a. auch Mozarts „Schauspieldirektor“. Auf Einladung und unter Leitung von Krzysztof Penderecki war Till Krabbe Sprecher in dessen „Lukaspassion“ bei Aufführungen in Brüssel, Antwerpen und Oslo. Von 1997 bis 2007 war der Künstler ständiger Gast beim Rheingau Musik Festival, wo er als Darsteller und Regisseur musik-literarischer Programme regelmäßig für ausverkaufte Abende sorgte. Von 2003 bis 2016 war Till Krabbe Professor für Szene an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main.

Hier war er Mitbegründer des Holzhausen-Quartetts, das sich aus ehemaligen Hochschulprofessoren der Frankfurter Musikhochschule und deren Studierenden vor Jahren zusammengefunden hat. Seine Liebe und Verehrung für die Komödien William Shakespeares hat das Quartett höchst erfolgreich in einer Umsetzung dieser Perlen der klassischen Theaterliteratur als Kammer-Musicals auf die Bühne gebracht. Auftritte führen das Quartett durch ganz Deutschland und in die Schweiz und Südtirol.

„Für den Text und den Inhalt sind die Künstlerinnen und Künstler selbst verantwortlich.“